Tristan Brusch

Tristan Brusch

Tristan Brusch

23. April,
21:00–22:00

Concert @
artheater Saal

Der Wahl-Berliner spielt mehr als nur Gitarre, er singt, haucht, spuckt, macht unendlich Schönes wie Hässliches sichtbar. Geschont wird man woanders. Tristan Bruschs Talent entfaltet sich erst komplett, wenn man ihn auf der Bühne erlebt. Er schont sich nicht, nicht das Publikum, einfach so bei einem Bier nebendran sitzen, das ist hier nicht drin. Bühnenmagie, das ist ein Wort fürs nächste Mal Scrabble, aber bei einem Tristan Brusch Konzert bekommt man eine Ahnung, was das tatsächlich bedeuten könnte.

Dennoch: Elf englischsprachige Alben hat es gebraucht, bis wir Brusch nun auf diese Art und Weise erleben dürfen. Auf Deutsch. Aufgewachsen mit klassischer Musik und Gegeinunterricht, schreibt er mit 14 Jahren seine ersten Songs und tourt nach der Schulzeit mit dem 2008 veröffentlichten Album "My Ivory Mind". Doch trotz zahlreicher Veröffentlichungen lässt der Erfolg auf sich warten. 2012 dann der Wendepunkt: Markus Winter alias Maeckes, wird auf den gebürtigen Tübinger aufmerksam und sampelt für den Orsons-Hit "Jetzt" die melancholisch angehauchte Akustikgitarre aus Tristans Song "Little Funny Man". Der so entstandene Kontakt führt Brusch schließlich zu deutschen Texten, er wird Standard-Support der Orsons, kollaboriert mit Mine und Cro, ist maßgeblich an Maeckes' 2016 erschienenem Soloalbum "Tilt" beteiligt und wird vom Berliner Label Staatsakt unter Vertrag genommen. Seine Musik bewegt sich zwischen leicht elektronischem Indiepop und Schlager, gegenüber DIFFUS äußert er deshalb einen ungewöhnlichen Wunsch: "[...] ich will, dass Helene Fischer nicht mehr Schlagergöttin ist, sondern ich die neue Schlagergöttin bin."

Das Konzert von Tristan Brusch findet im Rahmen des Förderprojekts „c/o pop 2022 musichubgermany " statt und wird durch die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft GmbH mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

TRISTAN BRUSCH - ZWEI WUNDER AM TAG