„Muss ich dazu etwas sagen wollen?“

„Muss ich dazu etwas sagen wollen?“

„Muss ich dazu etwas sagen wollen?“

Feministisches Selbst- und Missverständnis in der Musikbranche

24. April,
12:00–13:15

New Talent Workshop @
eva

New Talent präsentiert:

Wie ist das denn so als Frau in der Musikbranche?“ -fragen ganz plötzlich für Geschlechtergerechtigkeit sensibilisierte Journalisten und glauben damit alles in ihrer Machtstehende getan zu haben, während man in Besprechungen immer noch mit Zuschreibungen wie „Girlband“, „Frauen-Duo“,„trällern“ und „klimpern“ umsichwirft. „Das erste Mal, das wir überhaupt darüber nachgedacht haben, ob [unsere Musik] feministisch ist oder nicht, war, als wir drauf angesprochen wurden.“-sagt Daniela Reis, Teil der ehemaligen Band Schnipo Schranke, in einem Interview aus 2015 zu ihrem Debütalbum „Satt“ und fährt damit alldenjenigen über die Füße, die ganz unbedingt ein feministisches Stück Popkultur gefunden haben wollten. Feministisches Missverständnis also. Popkultur, die ein feministisches Selbstverständnis beherbergt, suchen wir sieben Jahre später nicht mehr so ganz angestrengt, weil Künstlerinnen Geschlechtergerechtigkeit selbst in die Handnehmen mussten. Aber was muss ich als Künstlerin eigentlich? Rein männliche Playlisten und Festival-Line-Ups anfechten, während männliche Kollegen sie einfach weiter munter besetzen? Mir in Interviews die seit Jahren gleiche Frage nach dem Frausein gefallen lassen? Muss ich dazu was sagen wollen? Darüber wollen Daniela Ammermann und Rike van Kleef mit euch diskutieren.

Hinweis: Dieser Workshop richtet sich an FLINTA* only!

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